Die sich wandelnde Arbeitswelt hat IT-Manager dazu veranlasst, nach praktischen Empfehlungen für den Einsatz von Technologien für die Remote-Arbeit zu suchen. Laut einer aktuellen Gartner-Studie werden bis Ende 2021 voraussichtlich 51 Prozent aller Wissensarbeiter weltweit remote arbeiten, gegenüber 27 Prozent im Jahr 2019. Ob, wie und in welchem Umfang die Mitarbeiter in herkömmliche Büroumgebungen zurückkehren, wird sich erheblich unterscheiden, wie eine Analyse von PwC zeigt.
Als Videokonferenzen vor zwei Jahrzehnten immer verbreiteter wurden, konzentrierten die meisten Büros ihre IT- und AV-Ressourcen auf einen einzigen Raum innerhalb eines Gebäudes. Die zunehmende Verbreitung softwarebasierter Plattformen wie Zoom und Microsoft Teams, kombiniert mit der Verfügbarkeit kostengünstiger, hochauflösender und immer größerer Flachbildschirme, förderte die Einrichtung mehrerer kleinerer Konferenzräume im gesamten Bürokomplex. Mittlerweile hat die wachsende Zahl von Mitarbeitern im Homeoffice den Bedarf geschaffen, ein optimiertes Konferenzerlebnis auf alle Arten von Remote-Endpunkten auszuweiten.
IT-Manager unterstützen Mitarbeiter heutzutage bei der Arbeit von zu Hause, aus Cafés, Coworking-Spaces und sogar aus dem Auto. Dabei sollten sie das sogenannte „ Meeting Equity “ – auch bekannt als „ Experience Parity “ – anstreben, um allen Teilnehmern ein möglichst einheitliches Konferenz- und Kollaborationserlebnis zu bieten.
Statten Sie Remote-Mitarbeiter für den Erfolg aus
Um den Anforderungen von Videokonferenzen im Büro gerecht zu werden, empfahlen IT-Manager die Integration von Mikrofonen in Konferenztische oder an der Decke, um eine optimale Abdeckung zu gewährleisten. Sie installierten Breitbandlautsprecher, um den Klang nah am Zuhörer zu halten und störende Reflexionen zu vermeiden. Zusammen mit der Installation hochauflösender Kameras in Besprechungsräumen auf Augenhöhe für eine natürlichere Interaktion zwischen Teilnehmern im Büro und im Homeoffice tragen diese Komponenten zu einer verbesserten Konsistenz und Vorhersagbarkeit der AV-Qualität bei.
Diese Funktionen stehen größtenteils auch für Remote-Mitarbeiter zur Verfügung, unter anderem in Form von All-in-One-Videokonferenzlösungen wie der Bose Professional Videobar VB1 Die
Neben hochwertigen AV-Komponenten sollten Sie bedenken, dass es sich um „AVL“ handelt – Audio, Video und Beleuchtung. Eine gute Beleuchtung fördert die Teamkommunikation und -zusammenarbeit, da sich die Teilnehmer in Videokonferenzen besser sehen können. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl effektiver Beleuchtungslösungen, die das Erlebnis von Videokonferenzen zusätzlich verbessern, darunter auch kompakte Modelle für unterwegs.
Konnektivität für die Zusammenarbeit verbessern
Die Kompatibilität von Konferenzplattformen im Büro und anderswo ist entscheidend. Da die meisten gängigen Plattformen heutzutage Codecs verwenden, lässt sich die Kompatibilität über Netzwerke und das Internet problemlos gewährleisten. Die Herausforderung für IT-Manager besteht daher nun in der Verbindungsqualität für Remote-Mitarbeiter. Diese Herausforderung wird sich mit der zunehmenden Verbreitung von hochauflösendem Video noch verstärken – eine HD-Zoom-Konferenz benötigt etwa 2 Mbit/s Bandbreite im Up- und Download, um ein gutes Bild zu liefern, während für ein 4K-Bild fast 20 Mbit/s erforderlich sind.
Ein zentraler IT-Manager kann die lokale Breitbandverbindung nicht optimal für die Nutzung von Remote-Arbeitstechnologien gestalten, aber er kann einige Optimierungstipps geben. Beispielsweise sollten Mitarbeiter gebeten werden, private Gespräche per SMS auf ihren Smartphones zu führen, um die Internetverbindung während Videokonferenzen zu entlasten. Ein weiterer hilfreicher Tipp ist, Remote-Mitarbeiter zu bitten, die QoS-Funktion ( Quality of Service) ihres Routers so einzustellen , dass WLAN-Verbindungen priorisiert werden. Router mit intelligenten Switches ermöglichen die Einstellung der QoS pro Port auf eine „hohe“ oder „normale“ Warteschlange, um den Arbeitsdatenverkehr zu priorisieren. (Hinweis: Einige Internetanbieter erheben möglicherweise zusätzliche Gebühren, um eine Drosselung der Datenübertragungsrate zu vermeiden.)
Apropos Konnektivität: Arbeitnehmer werden künftig regelmäßig zwischen Büro und Homeoffice wechseln. Daher sollten sowohl Büro- als auch Homeoffice-Arbeitsplätze flexible Konnektivitätslösungen wie Laptop-Dockingstationen und andere Schnellverbindungslösungen bieten, die die häufigen Wechsel der Arbeitnehmer unterstützen.
Eine der bleibenden Folgen der COVID-19-Ära wird voraussichtlich die anhaltende Verteilung der Beschäftigten auf vielfältige alternative Arbeitsumgebungen sein, in denen sie auf Technologien für die Fernarbeit angewiesen sein werden. Glücklicherweise ist auch die Bandbreite an Audio- und Videolösungen, die IT-Manager für die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit Kollegen empfehlen können, sehr groß.